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Der Schluchtensteig - 118 km quer durch den Naturpark Südschwarzwald

Blick über die WehraschluchtAusgehend von Stühlingen führt Sie der Schluchtensteig durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch zum Schluchsee, über St. Blasien und die sanften Hochflächen von Dachsberg und Ibach weiter nach Todtmoos und von dort durch das dramatische Wehratal dem Ziel in Wehr entgegen.

Beim Schluchtensteig wechseln sich schmale Pfade, wilde Steige und stille Forstwege mit gut zu gehenden Fuhrwegen ab. Er führt vorbei an Wasserfällen und tosendem Wasser, Burgen, Urwäldern, Kletterfelsen und Aussichtstürmen. Zudem haben viele seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten in den Schluchten des Südschwarzwalds einen idealen Lebensraum gefunden. Vom Luchs oder Biber bis zur Felsennelke können Ihnen hier Seltenheiten der Tier- und Pflanzenwelt begegnen.

2012 ist er sogar zu den Top Trails of Germany gewählt worden. Ob kühle Schluchten mit klaren, sauberen Bächen oder windige Hochflächen mit herrlichen Panorama-Ausblicken - der Schluchtensteig ein idealer Weg, um sommerlicher Hitze zu entfliehen.

Auf www.schluchtensteig.de finden Sie Beschreibungen zu allen Etappen sowie Infos über Wandern ohne Gepäck, aktuelle Wegebeschaffenheit und vieles mehr.


Die beiden letzten der sechs Tagesetappen des Schluchtensteig mit Längen von 18 bis 22 km führen nach Todtmoos bzw. haben Todtmoos als Ausgangspunkt:

5. Etappe: St. Blasien - Todtmoos, 19 km

5. EtappeZunächst führt der Weg vom heilklimatischen Kneipp-Kurort St. Blasien im tiefen Albtal zu dem mit einem hölzernen Aussichtsturm ausgestatteten über 1.000 Meter hohen Lehenkopf. Weiche Waldpfade leiten zu den ersten Weidfeldern von Urberg und Dachsberg. Hinter dem idyllischen Klosterweiher führt ein kurzer Anstieg auf die Hochfläche und hinüber zum verträumten Ibach mit seinen Walmdachhöfen. Von der über Ibach liegenden Hügelkuppe haben Sie einen beeindruckenden Blick auf die Alpen. Nun geht es auf steil abfallendem Zickzack-Kurs hinab in die enge und romantische Hohwehraschlucht, die Sie weiter in Richtung Todtmoos leitet.

6. Etappe: Todtmoos - Wehr, 22 km

6. EtappeNach dem Todtmooser Ortsteil Schwarzenbach wandern Sie entlang der Wehra nach Süden. Das Tal wird immer enger, steiler und felsiger. Bis zu 200 Meter hoch bauen sich die felsigen Bannwaldhänge über dem in der Tiefe schäumenden Fluss auf. Allmählich verliert der Weg an Höhe, bis die Staumauer des Wehra-Stausees überquert wird. Dann folgt lockeres Auslaufen am Fluss entlang zum Rathausplatz mit dem Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau, dem Zentrum der Weber- und Textilstadt Wehr.

Der Schluchtensteig ist von Anfang Mai bis November begehbar.

 

Der Westweg

Hochkopfturm am WestwegDer Westweg wurde 1900 vom Schwarzwaldverein als erster Fernwanderweg angelegt. Er ist mit rund 285 Kilometern auch der längste der drei Schwarzwald-Längswege. 2007 wurde er den Bedürfnissen moderner Wanderer angepasst, teilweise verlegt und zum Qualitätsweg "Wanderbares Deutschland" umgestaltet.

Der Westweg zählt außerdem zu den "Top Trails of Germany". Er beginnt in Pforzheim am Nordrand des Schwarzwaldes, gabelt sich am Titisee in eine westliche und eine östliche Route. Nach insgesamt 13 Etappen enden beide Routen in Basel, wo die Länder Deutschland, Frankreich und Schweiz aufeinander treffen.

Die östlichen Etappen 10 (Feldberg bis Weißenbachsattel/Hochkopfpass, 25 km) und 11 (Weißenbachsattel/Hochkopfpass bis Schweigmatt im Wiesental, 18 km) laufen verlaufen nach Todtmoos und führen den Wanderer am dortigen Westweg-Portal am Hochkopf vorbei.

Mehr Infos über den Westweg finden Sie hier.

 

Der Turmsteig - Genießerpfad zwischen Todtnau, Bernau und Todtmoos

Hasenhorn-TurmDer Turmsteig ist insgesamt 27 km lang und startet bei der Tourist-Info in Todtnau.

Zunächst führt er in der Nähe des Hasenhornlifts auf den “Zauberweg“. Alternativ kann der Aufstieg zum Berggasthaus Hasenhorn mit dem Sessellift bewältigt werden. Oben angekommen, geht es weiter zum Aussichtsturm Hasenhorn und zur Gisibodenalm (1.167 m.ü.M.). Auf dem leicht abfallenden „Oberen Prägerbödenweg“ geht es nun hinunter zum Gasthaus“ Präger Böden“ (Übernachtungsmöglichkeit).
Nun führt der Weg in Richtung Präger Wasserfall und Bernau Hofeck und weiter auf dem Rotensteinfelsweg bis zur Passhöhe „Bernau Wacht“ (Ende der ersten Etappe, 14 km). Hier besteht die Möglichkeit eines Taxi-Dienstes zurück zum Startpunkt in Todtnau.

Ab "Bernau Wacht" (zweite Etappe, 13 km) beginnt der Aufstieg zum 1.309 m hohen Blößling (rote Raute), einem der schönsten Aussichtsberge im Schwarzwald. Der unbewaldete Gipfel präsentiert einen herrlichen Panoramablick in das Bernauer Hochtal bis hin zum 1.493 m hohen Feldberg.
Der Turmsteig führt nun übers Präger Eck zu den nächsten Aussichtspunkten „Hohe Zinken“ und „Ledertschobenstein“. Danach geht es hinauf auf den Hochkopf (1.263 m.ü.M.) mit Aussichtsturm. Es folgt der Abstieg zum Weißenbachsattel mit Einkehrmöglichkeit im Hochkopfhaus. Bis zum Ziel in Herrenschwand (Übernachtungsmöglichkeit im Hotel Waldfrieden) sind es nun nur noch 3 km.

Der Turmsteig ist ein Schwarzwald-Genießerpfad und damit Premiumwanderweg.

Weitere Informationen finden Sie auf www.turmsteig.de

 

Der Murg-Wehra-Weg - in 7 Etappen durch die Ferienwelt Südschwarzwald

Im MurgtalDer Murg-Wehra-Rundwanderweg führt auf insgesamt 90 Kilometern durch die Schluchten- und Tallandschaften von Murg, Wehra und Hochrhein. Auf den Höhen des Hotzenwaldes bietet er herrliche Ausblicke hinüber zu den Gipfeln der Alpen und dem Schweizer Jura.
Unterwegs erfahren Sie an fast 100 Info-Stationen Interessantes über Natur & Kultur und lernen sieben Orte der Ferienwelt Südschwarzwald kennen.

Hier erfahren Sie mehr über den Murg-Wehra-Weg.